Sonntag, 29. März 2009

Wahlen in Ludwigshafen 2009

Kommunalwahlen in Ludwigshafen 2009

Bei den Kommunalwahlen in Ludwigshafen wird sich hoffentlich endlich einmal zeigen, dass man mit der derzeitigen Politik der Stadtregierung unter Frau Eva Lohse, nicht einverstanden ist!

Hier werden Schulden gemacht, Prestigeobjekte gefördert, die wohl nicht sehr viel Nutzen bringen werden.

Dieses Geld hätte man besser dafür benutzt, den Armen und Bedürftigen zu helfen. So aber baut man einen Jachthafen für Reiche, denn der Normalbürger kann sich keine Jacht leisten.

Hier wird wieder einmal absolut deutlich, dass man nicht an den Normalbürger denkt, sondern nur an die eigene Stufe auf der man sich befindet.

Wozu brauchen wir einen Jachthafen?

Glauben denn die Stadtoberen, nur weil die sich sowas leisten können, muss man auch dafür sorgen, dass man entsprechend etwas hat, wo man seine Zunft vorzeigen kann?

Ich sage dieses ist wieder einmal nur Selbstverwirklichung und Denkmalbau von gewissen Leuten.

Nur eine eingeschränkte Lobby hat den Vorteil davon, aber sicherlich nicht die Stadt Ludwigshafen.

Nicht der Otto Normalverbraucher.

Ich denke es wäre erforderlich gewesen den Mittelstand zu fördern und die Geschäfte in der Fußgängerzone zu halten. Wozu brauchen wir so viele 1 Euroläden oder Handyshops?

Die Vielfalt der Geschäfte ist verloren gegangen. Es macht doch keinen Sinn und macht keinen Spaß, ständig nur die gleichen Waren oder Handys anzusehen. Eine Fußgängerzone zeichnet sich dadurch aus, dass sie Magnet sein soll für Käufer und Bürger. Dies erreicht man aber nicht dadurch, dass man die Rheinufer bebaut und denkt, dass man in Ludwigshafen wohlhabende Leute ansiedeln kann.

Wie soll das denn geschehen bitte? Bei einer unattraktiven Innenstadt lockt man keine Leute nach Ludwigshafen.

Dann wird der Kaufhof auch noch geschlossen werden, das letzte Plätzchen wo Vielfalt noch angesagt war. Die Innenstadt wir immer menschenleerer werden und das kann nicht Sinn sein der Politik.

Oder etwa doch? Wer zieht Nutzen daraus?

Ich kann mir nur vorstellen, dass Grundstückskäufe folgen werden, weil die Preise infolge der Unattraktivität, fallen werden. Wer kauft dann diese Gebäude?

Diese Frage will ich mal im Raume stehen lassen, da soll sich jeder seine eigenen Gedanken darüber machen.

Jedenfalls wird, wenn ein solches Ziel besteht, dann die Innenstadt umgekrempelt werden. Wenn alles in gewisser Hand ist, wird man wohl dafür sorgen, dass alles besser werden wird. Nur die Bürger werden keinen Nutzen davon haben, denn wenn alles in gewissen Händen ist, bleibt auch das Kapital in deren Händen. Ich sage, dass dieses unakzeptabel ist. Der Bürger soll genauso profitieren, Arbeitsplätze müssen erhalten und geschaffen werden und nicht vernichtet.

Unsere Stadt wird zusehends unattraktiv für jeden gemacht. Davon werden nur ein paar Leute profitieren, wer immer dieses auch sein mag.

Die Stadt muss zu neuem Leben erwachen, muss attraktiv werden, die Investoren müssen sich darum reißen, hier ein Geschäft zu unterhalten.

Die Politik muss geändert werden hier in Ludwigshafen und wir haben uns dies zum Ziel gesetzt.

Im Moment sind es nur die Stadtoberen, die einfach nach ihrem Willen entscheiden und machen. Andere Meinungen und Prognosen werden in den Wind geschlagen oder überhaupt nicht angehört.

Derzeit dreht sich doch alles nur darum, wer welchen Posten bekommen wird und es wird ja schon jetzt darüber gestritten. Gerade bei den Grünen ist es im Augenblick sehr extrem, die Rheinpfalz berichtete darüber mehrfach. Hier wird doch nur darum gestritten und ich denke bei den Anderen ist es genauso, wer welchen gutbezahlten Posten bekommen wird. Hier geht es doch wirklich nicht um den Bürger, hier geht es um Machterhalt und nur darum, wie man die eigene Tasche füllen kann.

Der Bürger wird hier doch nicht gefragt, im Gegenteil sogar, der Bürger wird wieder einmal an der Nase herumgeführt, mit Versprechungen und Wahlzusagen, welche dann doch nicht eingehalten werden.

Umgerechnet hat jetzt schon jeder Bürger mehr als 6000 Euro Schulden, egal ob Kleinkind oder Urgroßvater. Den oberen Stadtvätern ist dieses egal, denn deren Tasche ist voll und warum sollte man daran etwas ändern. Wenn die abtreten, hat die Stadt den schwarzen Peter und die Nachfolger sollen doch sehen, wie die damit fertig werden.

Frei nach dem Motto:

Nach uns die Sintflut!

Man kann die Bürger nur auffordern, zu dieser Art und Weise, NEIN zu sagen.

Dazu muss man aber zur Wahl gehen und nicht sagen ich kann ja doch nichts ändern.

Genau so ist es ja gewünscht von den etablierten Parteien, auch wenn die darüber klagen, dass die Wahlbeteiligung zu niedrig ist.

Es ist beabsichtigt, dass wenig Menschen zur Wahl gehen und wirklich die Meinung kundtun.

Man will keine Protestwähler haben, denn die könnten ja das vorab ausgeklügelte Postenverteilungssystem durcheinander bringen. Man hofft darauf, dass nur die eigenen Leute zur Wahl gehen um somit sich die Macht zu sichern.

Und genau das müssen wir ändern. Deshalb:

Bürger geht alle wählen und zeigt denen im Rathaus, dass man nicht mit dieser Art von Politik einverstanden ist.

Geht zu den Wahlurnen und wählt die Menschen, die auch wirklich bereit sind, etwas für die Bevölkerung zu tun und sich einzusetzen.

Politik für alle muss Einzug halten ins Ludwigshafener Rathaus, besser noch in Deutschland und ganz Europa. Wir wollen von unten die Politik reformieren und bürgernah gestalten, indem wir auch für die Bürger ansprechbar sind. Wir betrachten die Bürger noch als Menschen und nicht einfach als Wahlvieh, denen man die letzten Cent aus der Tasche ziehen muss. Wir wollen keine Politik nur für ein paar wenige machen, wir wollen den Bürgern zur Seite stehen und Politik für alle machen.

Wir werden die Abzocker stoppen!

Der Bürger ist die Lebensader einer Stadt und nicht nur wenige, die genug haben aber mehr wollen.

Deshalb nochmal, nicht die Wahlen boykottieren, das hilft nur denen, die schon regieren, sondern die blockieren, die diese falsche Politik machen!

Das soll heißen, nicht die bekannten Parteien wählen, sondern die Stimme denen geben, die auch etwas bewegen wollen und nicht nur darüber reden.

Geht wählen, nehmt das Mitbestimmungsrecht wahr, das das Gesetz anbietet.

Zeigt denen, dass man mit der Bevölkerung nicht mehr spielen kann.

Gebt den Republikanern Eure Stimme, damit wir endlich beweisen können, dass wir für die Bürger da sind und die Meinung der Bürger vertreten.

Geht wählen! Wählt die Republikaner!

Autor der Oberbürgermeisterkandidat

Udo Thümmel

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